Kyphose

Als Kyphose bezeichnet man die natürliche Krümmung der Wirbelsäule nach vorn. Normal ist diese nur im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS), wobei man hinsichtlich der Ausprägung viele Normvarianten finden kann.

 

Bei verschiedenen Erkrankungen wie z.B. beim Morbus Bechterew oder beim Morbus Scheuermann oder aber auch nach Frakturen kann es zu einer sogenannten Hyperkyphose kommen, d.h. dass normale Maß der Krümmung nach vorn ist weit überschritten.

 

Dies führt oft zu Schmerzen im Bereich der BWS und LWS oder aber auch in schweren Fällen zu Atembeschwerden und Einschränkungen des Gesichtsfeldes.

 

Schlägt die konservative Therapie fehl, ist eine operative Korrektur einer solchen Hyperkyphose möglich und oft sinnvoll, um die Lebensqualität mit Korrektur des Achsskeletts wieder zu verbessern.

Solche korrigierenden Operationen sind sehr aufwändig und fordern den Operateur und auch den Patienten. Deshalb ist im Vorfeld eine ausführliche Beratung 

Über das für und Wider und ein gemeinsames Abwägen von Nutzen Risikoverhältnis zwingend notwendig.

Dieser Operationen werden größtenteils von hinten über den Rücken durchgeführt und sind immer mit einer Mittel-bis langstreckigen Korrekturspondylodese verbunden. Häufig ist es notwendig, einen Teil eines Wirbelkörpers während der Operation von hinten zu entfernen, damit eine Aufrichtung möglich ist.

Bei solchen Operationen erfolgt standardisiert ein ständiges Neuromonitoring zur Überwachung der Nervenfunktionen. Dr. Groß führt diese Operationen regelhaft durch.

Röntgenbild einer sekundären Kyphose bei Halbwirbel
Röntgenbild einer sekundären Kyphose bei Halbwirbel

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2020